Growth without labels
Dich hat mein Claim angesprochen? Danke, das freut mich sehr!
Lass uns kurz herausfinden, ob wir mit „Growth without labels“ die gleiche oder zumindest eine ähnliche Bedeutung verbinden, denn das ist wesentlich für unsere Coachingbeziehung und Zusammenarbeit.
Mit meinen Angeboten möchte ich von Herzen dazu beitragen, dass junge Menschen sich mit ihren je eigenen Talenten und Kompetenzen als wirksam in unserer neurodiversen Gesellschaft erleben. Ich freue mich, sie am Leben wachsen und sich selbstbewusst entwickeln zu sehen. Ich mag es sehr, wenn sie achtsam für sich selbst und andere Entscheidungen treffen. Entscheidungen, die Gesundheit und Gemeinschaft zuträglich sind. Mir ist dabei nur zu bewusst, dass dies in der heutigen Zeit keine einfache Aufgabe und ein komplexer Entwicklungsprozess ist. Bei Bedarf biete ich daher empathische, erfahre und kompetente Begleitung besonders für Jugendliche, junge Erwachsene und deren Familien an.
„Growth without Labels“ - „Wachstum ohne Etiketten“
steht für die wechselseitige Anerkennung und Wertschätzung einer ganzen Palette von Fähigkeiten und Perspektiven, Denk- und Wahrnehmungsweisen unterschiedlicher Personen in Bildungs- und Sozialsystemen.
Unser persönliches Wachstum ist täglich von zahlreichen Eindrücken begleitet. Es richtet sich an erlebten Emotionen, leiblichen Erfahrungen und kognitiven Reflexionen des eigenen Lebens aus. Wir wollen als menschliche Wesen unsere Welt und unser Dasein darin begreifen und verstehen. Wir wünschen uns, dass unser Leben handhabbar, durch konkretes Tun gestaltbar ist. Wir suchen und kreieren Sinn in und mit allem, was wir tun. Im Lebenslauf hervortretende Aufgaben und uns ansprechende Entwicklungsherausforderungen beantworten wir naturgemäß tatkräftig und stiften geteilte Bedeutungen. Möglich wird das, wo und wann immer wir in alltäglichen Lebenssituationen eigene Handlungsoptionen erkennen und anderen Menschen mit Offenheit und Wohlwollen begegnen.
Wir wachsen als Personen also daran, uns einerseits der Welt, anderen Menschen und uns selbst zuzumuten. Wir wachsen andererseits auch daran, uns selbst die Welt und das Anderssein unserer Mitmenschen zuzumuten. Mit anderen Worten: Wir wachsen in unsere Klarheit und Einzigartigkeit, indem wir mutig in Auseinandersetzung gehen und couragiert unsere Ressourcen, unsere Stärken und Fähigkeiten teilen.
„Growth without labels“ erinnert daran, dass jede*r von uns lebens- und gesundheitskompetent sein darf und kann. Wir alle wollen unseren Alltag mit seinen vielfachen Anregungen und unterschiedlichen Herausforderungen zufrieden und im Einklang mit unseren Werten und Potenzialen (er)leben.
Neurodiversität
ist das Konzept, mit dem wir heute die menschliche Vielfalt neurologischer Funktionen und Eigenschaften beschreiben…
und sie ohne trennende Bewertung auf einem Kontinuum anordnen. Die vermeintlich eindeutige Kategorisierung von Erscheinungsbildern (bspw. als ADHS, ASS, Hypersensibilität, Hochbegabung) in gesund und krank, funktional und dysfunktional zeigt sich im Neurodiversitätsparadigma als Illusion. Kein menschliches Gehirn, kein hirnphysiologischer Ablauf gleicht dem anderen. Und, „anders“ ist nicht gleichbedeutend mit „krank“.
In neuronaler Vielfalt steckt vielmehr eine höchst wertvolle Ressource für Familien und für unsere Gesellschaft. Indem wir die Welt und Ereignisse in ihr aus sehr verschiedenen Wahrnehmungsperspektiven betrachten und erfahren, entwickeln wir andere, neuartige Gedanken und erkennen letztlich auch variablere Handlungsoptionen. Es lohnt sich, je individuelle Stärken entlang des gegebenen Spektrums bewusster wahrzunehmen und sie bereits früh in der Entwicklung jeder Persönlichkeit zu unterstützen.
Jede einzelne Kompetenz im „Neurodiversum“ ist eine Goldgrube!
Tatsächlich zeichnen sich neurodivergente – also vom breiten Spektrum einer statistischen Neurotypik abweichende – Personen wiederkehrend durch kreatives „out of the box“ Denken, enorme Effizienz, kritische Analytik, beeindruckende Resilienz und hohe Produktivität aus, sobald sie sich in einem wohlwollenden Umfeld zeigen dürfen.
Und genau hier liegt für uns alle die Herausforderung: Neurodivergente Menschen straucheln leicht in einem Alltag, der für eher neurotypische Menschen einwandfrei geregelt funktioniert. Ein Alltag, der nicht zu ihren eigenen, intensiven, reichhaltigen oder auch ihren beiläufigen und strikter geordneten Wahrnehmungen, ihren Bedürfnissen und ihren Fähigkeiten passt. Sie leiden dann und sind massiv in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Ihre erhöhte Anstrengung dazuzugehören, teilzuhaben, wird oft nicht erkannt. Ihre spezifischen Schwierigkeiten (bspw. mit Impulskontrolle, Aufmerksamkeit, Zeitmanagement, Kommunikation und Selbstbild) werden leicht moralisierend ihrer Persönlichkeit attributiert und selten als kontextabhängig interpretiert.
Bei den Alltagsherausforderung im Zusammenhang mit Neurodivergenz helfe ich gerne weiter!
“Growth without labels” steht in diesem Zusammenhang für achtsames Wachstum und sinnvolles Lernen in alltäglicher Gemeinschaft – in unseren Familien und in unserer Gesellschaft.
Ein - mein - Claim, der uns an unser gemeinsames Wachstum erinnert,
an unser menschliches aufeinander Angewiesensein
im Tanz auf den und über die Schwellen unseres Alltags.